Slogan: Einfach, flexibel, sinnvoll

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Glück verspielt?

  • Ist aus Ihrem Spielvergnügen ein dauerhaftes und verlustreiches Spiel geworden?
  • Kreisen Ihre Gedanken immer mehr um das Spielen?
  • Ist es schwer für Sie, Ihr Spielverhalten zu rechtfertigen?


Hilfe und Beratung erhalten Sie hier: Simone Beilken
Präventionsfachkraft Glückspiel

Telefon: 0 42 21/1 40 55
beilken@drob-del.awo-ol.de

Spielsucht ist eine Krankheit.


Stimmt!!!

  • Glücksspielsucht wird international als behandlungsbedürftige Erkrankung eingestuft.
  • Spielsucht ist eine von Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern anerkannte Krankheit.
  • Damit ist die Beratung und Behandlung kostenlos.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


Stimmt!!!

  • Zumindest für etwas zurückhaltende Menschen, die sich ruhig mal etwas trauen sollten.
  • Allerdings ist dieses Sprichwort gefährlich, wenn ein Spieler danach handelt.

Wer durch Glücksspiele Probleme bekommt, ist selber schuld.


Stimmt nicht!!!

  • Glücksspielsucht ist eine SUCHT – also eine Krankheit.
  • Für die Entstehung einer Sucht sind verschiedene Faktoren verantwortlich.
  • Trotzdem leiden Spielsüchtige häufig unter Schuld- oder Schamgefühlen.
  • Um aus der Sucht wieder herauszukommen, sollte man mit Freunden und der Familie darüber reden und sich Hilfe in der Beratungsstelle holen.

Sportwetten sind kein Glücksspiel.


Stimmt nicht!!!

  • Laut Gesetzt gilt als Glücksspiel ein Spiel, bei dem die Entscheidung (allein oder überwiegend) vom Zufall abhängt, bei dem es einen Gewinn gibt und bei dem man einen Einsatz machen muss, um spielen zu dürfen.

  • Der Kompetenzanteil, also bestimmtes Wissen über das Spiel und den Sport, ist gegenüber den Zufallskriterien zu vernachlässigen und erhöht den Spielanreiz und das Suchtpotential (gilt auch für Poker).

  • Bestätigt wurde das durch ein Experiment, bei dem Frauen ohne Fußballkenntnisse gegen Sportreporter gewettet haben, am Ende waren beide gleichermaßen im Minus.

Wenn ich regelmäßig spiele, kommt irgendwann der große Gewinn.


Stimmt nicht!!!

  • Der Ausgang des Spiels ist nur vom Zufall abhängig.
  • Nur die Anbieter von Glücksspielen verdienen damit dauerhaft Geld.

Der Anbieter von Glücksspielen gewinnt immer.


Stimmt!!!

  • Seit 2006 erhöhte sich der Bruttospielertrag der Automatenbranche von 2,35 Mrd. € auf 4,14 Mrd. € (+76,2%).
  • 2008 machte der Glücksspielmarkt einen Umsatz von 25 Mrd. €.

Spieler verzocken oftmals Haus und Hof.


Stimmt!!!

  • Spieler sind oft verschuldet: 30% der Spieler haben mehr als 10.000 € Schulden.
  • 10% der Spieler haben mehr als 50.000€ Schulden.

Durch Glücksspiele kann ich reich werden.


Stimmt!!!

  • Es gibt tatsächlich Lottogewinner oder Gewinner von großen Pokerturnieren, die viel Geld gewonnen haben.
  • Die Wahrscheinlichkeit im Lotto sechs Richtige + Zusatzzahl zu tippen liegt bei 1 zu 139.838.160
  • Langfristig und statistisch gesehen, ist die Wahrscheinlichkeit aber deutlich höher, durch Glücksspiel arm und krank zu werden.

Sportwetten sind ein gutes Hobby gegen Langeweile.


Stimmt nicht!!!

  • Wer spielt, um Sorgen oder negative Gefühle wie Langeweile zu verdrängen, erhöht das Risiko, glücksspielsüchtig zu werden.
  • Es kann passieren, dass das Gehirn verlernt, durch „normale“ Hobbys wie Fußball spielen, Spaß oder Freude zu empfinden.
  • Die Folgen sind Depressionen und Vereinsamung. Und wiederum der Wunsch wieder und mehr Glücksspiele zu spielen.

Sportwetten sind legal.


Stimmt nicht!!!

  • Es gibt wenige online Sportwettanbieter mit offiziell gültigen Lizenzen.

Links zu weiterführenden Informationen

Auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden sich Informationen und Aufklärung über die Themen Glücksspiel und Glücksspielsucht. Zu den überregionalen Angeboten der Bundeszentrale gehört auch ein Beratungstelefon zur Glücksspielsucht – Fon: 0800 – 1 37 27 00.

Die Teilnahme an der Online-Beratung und das Beratungstelefon sind selbstverständlich kostenlos und anonym.

http://www.spielen-mit-verantwortung.de/

Folgende Website wird ebenfalls von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betrieben. Im Rahmen einer Chat-Sprechstunde und mittels Online-Beratung werden Fragen beantwortet und Unterstützung angeboten, das Spielen aufzugeben. Außerdem gibt es einen Wissenstest und Informationen zu Hilfeeinrichtungen im gesamten Bundesgebiet.

http://www.check-dein-spiel.de/

Spielen und spielen lassen… und dabei spielerisch lernen” ist das Motto des Onlinespiels Spielfieber der Aktion Jugendschutz Bayern e.V. Spielfieber richtet sich im Besonderen an Jungs und junge Männer und bietet einen Zugang zur Glücksspielsuchtprävention – und unterstützt gleichzeitig auch Fachkräfte bei der Bearbeitung des Themas.

http://www.spielfieber.net/

Konkrete Informationen zum Beispiel zum Umgang mit Geld und Schulden, mit Spieldruck und Rückfall gibt es auf der Seite der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (ebenfalls in 10 verschiedenen Sprachen).

http://www.dhs.de/informationsmaterial/factsheets.html


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